B.E.G. Produkte im weltweiten Einsatz

Öffentliche Gebäuden

Das in den 1920er Jahren erbaute Hans-Sachs-Haus in Gelsenkirchen ist nach einem mehrjährigen Umbau das neue Rathaus der Stadt. Im Inneren präsentiert sich das Rathaus als ein modern konzipiertes Verwaltungsgebäude, in dem neben dem Bürgerforum und dem Ratssaal auch die Sitzungssäle und Büros des Oberbürgermeisters sowie rund 280 Büros untergebracht sind.

Die Büros wurden mit B.E.G. Mini-Präsenzmeldern des Typs PD9 ausgestattet. Die PD9 Präsenzmelder schalten und regeln das Licht automatisch in Abhängigkeit von Bewegungen im Raum. Dabei registrieren sie selbst kleinste Bewegungen wie zum Beispiel die Arbeit am Schreibtisch. Durch die tageslichtabhängige Steuerung wird bei dämmrigen Tageslicht nur genau so viel Licht zugeregelt, bis der voreingestellte Lichtwert für den Raum erreicht wird. So wird keine Energie verschwendet und die Arbeitsplätze sind immer optimal ausgeleuchtet. Die PD9 Präsenzmelder wurden dabei ganz unauffällig direkt ins Leuchtengehäuse integriert. 

Es ist das größte Bauprojekt der Zentralschweiz: 260 Millionen Franken verschlangen die vier Neubauten auf der Allmend in Luzern. Neben dem Fußballstadion für 17.000 Fans, der Heimstätte des FC Luzern, entstehen zwei Wohnhochhäuser und ein Sportgebäude – alle Gebäude sind ausgestattet mit Bewegungs- und Präsenzmeldern von B.E.G.

Die Ansprüche der Auftraggeber an die Lichtschaltung waren für dieses Prestigeobjekt sehr hoch. Der Fokus lag auf der Funktionalität und bedarfsgerechten Lichtsteuerung. Außerdem sollte das Design der Präsenzmelder der modernen Architektur des Komplexes entsprechen. Insgesamt wurden rund 600 Bewegungs- und Präsenzmelder verschiedener Typen verbaut: vom großflächig erfassenden PD4, der sich für Flächen, große Büros sowie Säle eignet, über den Indoor-180 Wandmelder, der optimal Flure und Toiletten überwacht, bis hin zum kleinen PD9, der in der Streckmetall-Decke dezent platziert wurde. Dabei setzen die Planer sowohl auf KNX-, als auch auf konventionelle 230V-Melder. Der besondere Vorteil von B.E.G. Meldern ist dabei, dass die Melder im gleichen Design sowohl für die KNX- als auch für die 230V-Technologie erhältlich sind und deshalb optisch kein Unterschied zwischen den beiden Systemen erkennbar ist.

Bürogebäude

Moderne Planung der technischen Gebäudeausrichtung ist seit über 20 Jahren das Erfolgsrezept des Ingenieurbüros Sulzer in Vogt. Das Familienunternehmen mit 40 Mitarbeitern hat sich mit technischen Ingenieurdienstleistungen wie Planung, Beratung und Bauleitung etabliert. Für den eigenen Neubau haben sich die Ingenieure hohe Ziele gesteckt: Geplant wurde ein Nullenergiegebäude, das nachweisbar nicht mehr Energie verbraucht als es erzeugt.

Die gesamte Haustechnik wurde mit einem KNX-System verbunden. Ein besonderes Augenmerk bei der Optimierung des Stromverbrauchs lag auf einer intelligenten Mischlichtregelung, denn die Beleuchtung allein kann einen großen Anteil am Gesamtstromverbrauch ausmachen. In den Büros sorgt der Präsenzmelder PD11-KNX für eine bedarfsgerechte Lichtsteuerung. Abhängig von der Sonneneinstrahlung regelt er nur so viel Kunstlicht hinzu, wie in dem Moment benötigt wird. Für die Beleuchtung in den Großraumbüros wurden PD2-KNX Präsenzmelder installiert. In den Fluren wurden PD4-KNX Präsenzmelder verbaut, die durch ihren großen Erfassungsbereich weite Bereiche abdecken. In den nicht dauerhaft besetzten Räumen wie den Technikräumen und dem Materiallager wurden Bewegungsmelder ohne KNX-Verbindung installiert. Der Eingangsbereich und die Außenanlage werden durch vier RC-plus next Außenbewegungsmelder erfasst. 

Mit über 4.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Hamburger Hochbahn AG eines der größten Nahverkehrsunternehmen in Deutschland. Die Firmenzentrale befindet sich seit 1918 mitten in der Hamburger Altstadt in einem ehemaligen Kontorgebäude, dem Hochbahnhaus. Für die Modernisierung des Gebäudes, wurde eine Anpassung an die aktuellen Standards der Gebäudeautomation gewünscht.

Im Gebäude wird rund um die Uhr gearbeitet, denn der Nahverkehr steht auch nachts nicht still. Das Licht war früher 24 Stunden am Tag angeschaltet. Um diesem extremen Stromverbrauch entgegenzuwirken wurden in den Gängen 128 Präsenzmelder des Typs PD4-M-DIM verbaut. In den Kellerräumen wurden Präsenzmelder des Typs PD2 und PD4 angebracht, um auch hier die Lichtsteuerung zu optimieren. Das Licht in den WC-Räumen wird mit dem PD3N-1C Micro geschaltet. Dank des integrierten Mikrofons kann der Bewegungsmelder, falls das Licht mal ausgehen sollte, durch ein Geräusch aktiviert werden. Die vielen einzelnen Bereiche der Lichtsteuerung im Hochbahnhaus sind aufeinander abgestimmt und ermöglichen eine optimale Energienutzung. Durch die neuen Maßnahmen konnte die reine Leuchtzeit von 24 Stunden auf 4-6 Stunden pro Tag reduziert werden.

Die Firma UNICUM (Nationale Vereinigung der Werkzeugmaschinen-Hersteller) mit Sitz in Cinisello Balsamo (nahe Mailand) hat 2015 ihren Hauptsitz, ein in den 80er Jahren erbautes Bürogebäude, den neuesten Energieeffizienzstandards entsprechend saniert.

Der Energieverbrauch des Gebäudes setzt sich im Wesentlichen aus den beiden Bereichen Beleuchtung und HKL (Heizung-Klima-Lüftung) zusammen. Um das Licht und die Klimaanlage bedarfsgerecht steuern zu können, wurden in ganzen Gebäude DALI-Präsenzmelder verbaut. In den Büros messen an jedem Arbeitsplatz PD2-M-DALI/DSI-HKL-Präsenzmelder den Tageslichtanteil im Raum und regulieren genügend Kunstlicht hinzu, sodass ein voreingestellter Luxwert erreicht wird. Der zweite Ausgang des Melders steuert präsenzabhängig die Klimaanlage. In den Fluren kamen Präsenzmelder des Typs PD4-M-DALI/DSI zum Einsatz. Dieser Melder wurde mit einer Nachtlichtfunktion ausgestattet: bei Abwesenheit dimmt die Beleuchtung, für eine einstellbare Zeit, auf 10% Beleuchtungsintensität herunter. Auf diese Weise wird der Nutzer nie einen komplett dunklen Raum einsehen.

Schulen/ Universitäten

Das IWT-TETRA-Projekt über die "Berücksichtigung von Tageslichtsteuerungssystemen bei der Planung und Renovierung von Schulgebäuden" von der Katholischen Universität Leuven (Technologiecampus Gent) ist eine Monitoring-Kampagne, bei der langfristig und praxisnah Messungen zum Energieverbrauch in zehn Klassenräumen durchgeführt wurden.

B.E.G. ist einer von zwanzig Partnern des Forschungsprojektes. Zur Erforschung von Tageslichtsteuerung und Anwesenheitskontrolle wurden Produkte von B.E.G. in zwei Bereichen installiert:

• Heilig-Hart & College Halle: PD2-KNX Präsenzmelder, die über den KNX-Bus mit der Gebäudesteuerung verbunden sind. Die vom Präsenzmelder registrierte Raumnutzung kann auch für andere Gebäudefunktionen, wie z.B. Heizungssteuerung, genutzt werden.

• Don Bosco Haacht: Da in gemeinschaftlich genutzten Räumen öfters vergessen wird das Licht auszuschalten, wurden in einem Klassenraum der Präsenzmelder PD4-M-TRIO-DALI/DSI installiert. Dieser Melder kann drei Kanäle ansteuern, zwei davon dimmbar. Für Schulklassen, die in der Regel aus einer Fensterseite und einer Wandseite bestehen ideal. Denn so kann zeitgleich an der vom Fenster weiter entfernten Seite des Raumes mehr Kunstlicht beigesteuert werden als auf der Fensterseite.

Die Studie hat bestätigt, dass durch eine intelligente Beleuchtungssteuerung zwischen 18-46 % Energie eingespart werden kann.

Das Gymnasium Bürgerwiese ist mit 950 Schülern und 54 Lehrpersonen eine der größten Schulen Dresdens. Die zentrale Lage und die modernen Räumlichkeiten mit großen Fenstern und viel Licht machen die Schule besonders attraktiv. 2014 wurde der für 26,5 Millionen Euro errichtete Neubau am Lennéplatz eingeweiht. Zur Energieeffizienz tragen rund 360 Präsenz- und Bewegungsmelder bei.

In allen Klassenräumen des Gymnasiums Bürgerwiese ist der PD4-M-TRIO-DIM im Einsatz. Der Präsenzmelder wurde extra für den Einsatz in Klassenräumen entwickelt wurde. Er hat zwei Lichtfühler, der eine wird auf die Arbeitsplätze am Fenster und der andere Lichtfühler auf die Arbeitsplätze an der Wand ausgerichtet. So können zwei Beleuchtungszonen definiert werden. Ein weiteres ausschlaggebendes Argument für den Klassenraummelder ist das zusätzliche Relais, über das die Tafelbeleuchtung extra geschaltet werden kann.

Auf den langen Fluren wurden die speziellen Korridor-Präsenzmelder PD4-M-2C-K installiert. Kleiner Zwischenbereiche und Nischen wurden mit den PD2-M-2C abgedeckt. Die Schultoiletten mit vielen Einzelkabinen werden mit dem Indoor180-R detektiert. Dieser hat neben dem optischen System auch eine akustische Erkennung. So wird die Nachlaufzeit automatisch verlängert, wenn der Präsenzmelder ein Geräusch registriert. In der neuen Sporthalle wurde der PD4-M-2C verbaut. Dieser Präsenzmelder ist extra für große Höhen (GH) ausgelegt und decken eine Fläche von max. 447qm ab.

Im Herzen des Kurortes Bad Harzburg am nördlichen Rand des Harzes befindet sich das 1928 erbaute Werner-von-Siemens-Gymnasium. Gegründet als Harzburger Privat-Schulgesellschaft im Jahr 1869, kann die schulische Einrichtung auf eine fast 150-jährige lebhafte Geschichte zurückblicken. Heutzutage besuchen ca. 550 Schüller der Jahrgangsstufen 5 – 12 die Schule, dazu kommen ca. 55 Lehrkräfte.

Um die einzelnen Räume der Schule unabhängig voneinander steuern zu können, kamen im neuen KNX-System 150 Deckenmelder des Typs PD2-KNX zum Einsatz. Speziell in den Klassenräumen mit hohem Tageslichtanteil wird das Einsparpotential über die tageslichtabhängige Lichtregelung genutzt. Das künstliche Licht wird dabei als Zusatz zum Tageslicht genutzt, d.h. es wird nur so viel Kunstlicht hinzugefügt, wie es zu diesem Zeitpunkt notwendig ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Melder das Licht ausschaltet, wenn keine Bewegung mehr erkannt wird. So kann es nicht passieren, dass während der Pause oder nach Schulschluss die Beleuchtung eingeschaltet bleibt.

Das Anwesenheitssignal der Deckenmelder wird zusätzlich für die Steuerung der Einzelraumtemperaturregelung genutzt. Außerhalb der normalen Unterrichtszeiten wird ein Raum nur auf Komforttemperatur gebracht, wenn er auch genutzt wird. Auf diese Weise wird die optimale Lösung im Bereich Komfort und Energieeinsparung für Beleuchtung und Gebäudeheizung umgesetzt.

Die Lindenschule in Lübtheen, ca. 40 km von der Mecklenburg-Vorpommerschen Landeshauptstadt Schwerin entfernt, ist bundesweit die erste Heizkosten-und CO2-neutrale Schule. Bei den Sanierungs- und Umbaumaßnahmen wurde der ehemalige Plattenbau in ein intelligentes Passivhaus umgewandelt. Auch in Sachen energieeffizienter Beleuchtung wurde viel getan.

In allen Bereichen der Schule wurden dimmbare Präsenzmelder eingesetzt. In 28 Klassenräumen steuern Melder des Typs PD4-M-TRIO-DIM unter Berücksichtigung des einfallenden Tageslichtes die Leuchten. Dabei haben die Lehrer aber immer die Möglichkeit in die Automatik einzugreifen. So kann das Licht z.B. für Referate mit Beamer auch manuell ausgeschaltet werden. In den Fluren und größeren Nebenräumen kommen insgesamt 68 Präsenzmelder des Typs PD4-M zum Einsatz. Diese sorgen dafür, dass die Beleuchtung der Flure ausgeschaltet wird, wenn diese z.B. während des Unterrichts nicht genutzt werden. Die kleineren Nebenräume, wie Kopierraum, Papierlager oder Möbellager werden durch 31 Kompaktmelder des Typs PD2-M mit einer Erfassungsreichweite von 10 Metern überwacht und geschaltet. Die WC-Anlagen der Schule sind mit einem Wandmelder des Typs Indoor 180-R bestückt. Dieser Melder findet Platz in einer herkömmlichen Schalterdose und verfügt zusätzlich über ein eingebautes Mikrofon, so schaltet der Melder nicht nur bei erkannten Bewegung, sondern auch, wenn er Geräusche wahrnimmt. 

Logistikhallen

Die Firma Southampton Freight Services Ltd (SFS) wurde 1998 als familiengeführtes Fracht- und Logistikunternehmen gegründet. Nach nunmehr 17 Jahren benötigte das Unternehmen, im Zuge des starken wirtschaftlichen Wachstums, neue und größere Geschäftsräume. Mit dem Hintergrund der Energieeffizienz wurde der Fokus u.a. auf die Installation energiesparender LED-Leuchten und Beleuchtungssteuerungen gelegt.

In den großen und offenen Büro- und Tagungsbereichen wurden PD2-Präsenzmelder installiert, die den Tageslichteinfall in den Räumen messen und dementsprechend die Beleuchtung anpassen. Bei wenig Tageslicht werden die Leuchten hochgedimmt, bei viel Tageslicht werden die Leuchten runtergedimmt oder ganz ausgeschaltet. In Bereichen, in denen eine konstante Tageslichtmessung unnötig ist, wurden PD3-Bewegungsmelder verbaut. Diese registrieren Bewegung und schalten je nach Umgebungshelligkeit das Licht. Im Hauptlager und in den Regalbereichen wurden Melder der PD4-Familie verwendet. Diese Melder habe einen großen Erfassungsbereich. Außerdem verfügen die GH-Melder der PD4-Familie über eine spezielle Linse, die Bewegung auch aus 14 Metern Höhe erfassen kann. 

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